Pflanze des Monats September: Der Sonnenhut

Sonnenhut

Ursprünglich stammt der Sonnenhut aus Nordamerika. Auch rund um den Mississipi ist die Pflanze weit verbreitet. Bei uns wächst er in Kräuter- und Ziergärten, drei Arten sind besonders beliebt: der schmalblättrige Sonnenhut , der purpurrote Sonnenhut und der blassfarbene Sonnenhut. Alle drei Arten sind auch medizinisch verwendbar. Ein besonderes Merkmal ist der stachelige Blütenboden, der an einen Igel erinnert. Daher auch der Volksname Igelkopf.
Der Sonnenhut ist eine alte indianische Heilpflanze. Sie begleitet sie von der Geburt bis zum Tod. So suchen z.B.Gebärende bevorzugt Plätze auf, wo der Sonnenhut üppig wächst. (Wird heute bei uns eingesetzt bei Wochenbettfieber)
Stirbt jemand, so legt man Blumen und Wurzeln zum Toten.

Verwendung in der Heilkunde: Zubereitungen aus dem Sonnenhut wirken entzündungshemmend, regen das Immunsystem an, wirken antibakteriell und wundheilend. Verwendet werden die Wurzel und die Blätter und Blütenblätter. Eine Tinktur aus diesen Pflanzenteilen wirkt bei entzündlichen Prozessen wie Abszessen, Entzündungen des Unterleibs, grippalen Infekten oder Gelenksentzündungen. Das gesamte Lymphsystem wird durch die Inhaltsstoffe stimuliert und das Immunsystem wird gestärkt.

Hildegard von Bingen: Hier sind mir keine Anwendungen bekannt

(Bach-) Blütenessenz: Die Essenz unterstützt die Selbstachtung. Sie hilft mit sich selbst, seinem innersten Wesen in Kontakt zu sein. Sie ist angezeigt nach Unfällen, Gewalttaten, oder erniedrigenden Erfahrungen.
Sie stärkt das seelisch-psychische Abwehrsystem und sorgt für innere Ausgeglichenheit.

Verwendung in der Küche: Hier ist mir nur die Verwendung als Heiltee oder Tinktur bekannt. Der Tee sollte nicht als Dauergetränk konsumiert werden.

Heiltee

1 Teel. Wurzelpulver mit 1 Tasse kochendem Wasser überbrühen und 10 min ziehen lassen.