Pflanze des Monats Mai: Der Beinwell

Der Beinwell

wächst gern an feuchten, schattigen Plätzen wie an Bachufern oder an feuchten Gebüschen. Hat man ihm ein Plätzchen im Garten zugesprochen, muss man aufpassen, dass es ihm nicht zu gut gefällt, und er alles überwuchert.

Verwendung in der Heilkunde:Beinwell gehört seit Jahrhunderten  zu den gebräuchlichsten Pflanzen der Volksmedizin. Salben aus der Wurzel werden bis heute bei allen möglichen Knochenleiden eingesetzt. Das enthaltende Allantoin in Verbindung mit der ebenfalls enthaltenden Kieselsäure beschleunigt das Zusammenwachsen von Knochen . Das aus den Blättern hergestellte Beinwellöl soll Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Achtung:
Beinwell enthält Pyrrolizidin-Alkaloide und sollte nicht in größeren Mengen verzehrt werden.

(Bach-)Blütenessenz:Beinwell verleiht Standhaftigkeit, und unterstützt uns, Pflichten und Verantwortung zu übernehmen. Er stärkt die innere Ruhe, und gibt Mut und Kraft, sich auf eine Sache zu konzentrieren/ einzulassen.

Verwendung in der Küche: Hier werden sowohl die Blätter, als auch die Wurzel verwendet.Der Geschmack der Blätter ist leicht gurkenartig. Man kann sie gut in Bierteig ausbacken,im Gemüsedrink verwenden, oder einzelne Blättchen zum Wildkräutersalat dazugeben.  Natürlich verwenden wir nur junge und frische Blätter. Die Wurzel wird roh geraspelt und dem Salat  zugegeben, oder als Rohkost z.B. neben Kohlrabi und Möhren angeboten.

Rezept:

Beinwell-Gemüsedrink
ca. 6-10 junge Beinwellblätter
1 Knoblauchzehe
1 Möhre
1/2 rote Beete
1/2 Zwiebel
1/4 Gurke
2 Tomaten
Salz und Pfeffer

Beinwellblätter kleinschneiden und mit Wasser bedeckt ca. 3 Std. ziehen lassen. Abseihen. Die Blätter mit dem restlichen Gemüse im Mixer zerkleinern und nach Geschmack würzen. Kühl servieren. Erfrischender Vitaminkick  für heiße Sommertage.