Pflanze des Monats Juli: Das Johanniskraut

Das Johanniskraut
Das Johanniskraut blüht von Juni bis August (manchmal sogar noch länger ) auf mageren Böden. Die gelben Blüten enthalten einen roten Saft, der beim zusammendrücken der Blüten austritt, das Hypericin. Er wird auch Johannisblut genannt.

Hält man die kleinen Blättchen gegen das Licht, so kann man beim echten Johanniskraut lauter kleine helle Flecke, wie Nadelstiche, sehen. Das sind die Öldrüsen. Hier ist das ätherische Öl der Pflanze gespeichert.

Ein Kranz aus Johanniskraut soll unter Anderem vor Blitz und Donner schützen.

Verwendung in der Heilkunde: Der Tee aus dem Kraut (Blätter und Blüten) wird bei leichten Depressionen, melancholischen Zuständen u.Ä. eingesetzt.

Bei längerer Einnahme kann durch das Hypericin die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht werden. Sonnenbrandgefahr.

Bekannt ist auch das Johanniskrautöl. Das so genannte Rotöl ist ein wunderbar entspannendes Massageöl. Auch hier wird die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht!

(Bach-) Blütenessenz: Diese Essenz gibt Mut und Selbstsicherheit. Sie vermittelt besonders scheuen und ängstlichen Menschen Vertrauen.
Johanniskrautessenz bringt Licht ins Dunkel und macht Angst überflüssig.

Hildegard von Bingen: Sie nennt Johanniskraut das Arnika der Nerven.

Verwendung in der Küche: Spezielle Rezepte sind mir nicht bekannt, doch sind die Blüten eine schöne, essbare Deko auf jedem Sommerquark oder Salat.

Rezept:

Johanniskrautöl
Blüten und Knospen in ein weithalsiges Glas füllen und leicht anquetschen.
Mit hochwertigem Öl wie Olivenöl oder kaltgepresstem Sonnenblumenöl übergießen, bis die Blüten schwimmen.
Verschließen und 6-8 Wochen in die Sonne stellen. Täglich schütteln.
Danach abseihen und kühl lagern.