Pflanze des Monats August: Die wilde Möhre

Die wilde Möhre
Die Hauptblütezeit der wilden Möhre ist Juni- August. Doch oft blüht sie bis spät in den September hinein. Sie wächst auf eher trockenen, meist kalkreichen Böden und kann über einen Meter hoch werden.

Um sie nicht mit anderern, oft giftigen Doldenblütlern zu verwechseln, gibt es ein untrügliches Zeichen. Direkt in ihrer Blütenmitte hat sie einen rötlichen bis schwarzen Punkt. Das ist die „Möhrenblüte“. Hat man Ihn entdeckt, kann man sich sicher sein, die wilde Möhre vor sich zu haben.
Verblüht die Dolde verschließt sie sich und hüllt so ihren Mittelpunkt ein.

Die wilde Möhre ist die Urmutter all unserer Möhrensorten die wir kaufen oder selbst anbauen.

Verwendung in der Heilkunde: Die getrockneten Wurzeln und die Samen werden als Tee zubereitet. Sie enthalten unter Anderem Vitamin A, B und C, und sind so gute Vitaminspender.
Der gekochte Wurzelbrei, zubereitet aus frischen Wurzeln, soll ein sehr gutes Mittel bei Durchfällen sein. Auch hilft der rohe Wurzelbrei auf die Haut aufgetragen bei Sonnenbrand und anderen Verbrennungen.

(Bach-) Blütenessenz: Diese Blütenessenz hilft uns, uns stärker zu fokussieren. Sie verhilft zu mehr Klarheit und Zentriertheit. Sie kann eine gute Unterstützung in Prüfungssituationen sein. Auch in Lebenssituationen, wo alles über einen hereinzubrechen scheint, und man den Überblick zu verlieren droht, unterstützt sie die Fokussierung, den klaren Blick für das Wesentliche.

Hildegard von Bingen: Sie verwendete vor allem die Pastinake. Darüber schreibt sie, dass sie weder gut noch schlecht sei, jedoch den Magen fülle.

Verwendung in der Küche: Hier wird die wilde Möhre genau so zubereitet wie unsere Gemüsekarotte. Geschmacklich ist sie etwas herber.