Pflanze des Monats August: Die Käsepappel

Die Käsepappel

gedeiht auf trockenen Böden, Ödland, neben Äckern und bis zu einer Höhe von 1500 Metern in praller Sonne. Wir unterscheiden die kleine und große Käsepappel. Sie wird auch blaue Malve oder Gänsepappel genannt. Ihre Blütenpracht währt von Juni bis Oktober. Sie ist ein wunderschöner Vasenschmuck.

Verwendung in der Heilkunde: Auf Grund ihrer Inhaltsstoffe findet sie auch in der Heilkunde Verwendung.
Aus Blüten und Blättern bereitet man einen Tee. Gemischt mit Schlüsselblumenwurzel (Erhältlich in der Apotheke ) sind Blätter und Blüten eine hilfreiche Unterstützung bei Husten. Bei Ekzemen und Hautentzündungen werden mit Malventee getränkte Umschläge oder Auflagen empfohlen.

( Bach- ) Blütenessenz: Die kalifornische Blütenessenz Mallow (Malve) hilft Einsamkeit und Kontaktarmut auf Grund schlechter Erfahrungen zu überwinden. Sie verhilft zu mehr Offenheit und Warmherzigkeit, Unsicherheit und Barrieren können abgebaut werden. Sie unterstützt, dass man sich in Gesellschaft wieder wohler und zugehörig fühlt.

Hildegard von Bingen: Damit der Mensch das Sehvermögen seiner Augen erhelle, suche er bei Morgengrauen auf der Malve nach Tau. Diesen streiche er auf die Lieder und nachher schlafe er ein wenig.

Verwendung in der Küche: Auch in der Küche hat die Malve ihren Platz. Die noch grünen Früchte können roh oder gekocht verzehrt werden. Die Blätter können als Spinat zubereitet werden, oder finden in einer Suppe oder Soße Verwendung.

Rezept:

Käsepappelsirup
30 g Blüten und Blätter mit
1/2 l Wasser überbrühen und 24 Std. ziehen lassen.
150 g Kandiszucker darin auflösen und 20 min köcheln lassen.

Anschließend abseihen. Löffelweise eingenommen ein super Mittel zur Unterstützung bei Husten.