Pflanze des Monats April: Die Knoblauchrauke

Knoblauchrauke1

Die Knoblauchrauke

ist eine der ersten Frühjahrspflanzen. Vielleicht kennen Sie sie unter dem Namen Lauchkraut?! Sie wächst in Hecken, Gebüschen und natürlich im Garten, vorausgesetzt man lässt sie. Sie lässt sich nicht so gern kultivieren, sondern wächst am liebsten dort, wohin sie sich versamt hat. Lässt man sie wachsen, kann man bis zu handtellergroße Blätter ernten. Zerreibt man die Blätter, duften sie stark nach Knoblauch, was ein verwechseln mit anderen Pflanzen ausschließt.

Verwendung in der Heilkunde: Sie enthält unter Anderem Senfölglykoside, äth. Öle, Karotin und Mineralstoffe. Sie wirkt wundheilend, schleimlösend und desinfizierend.Ein Aufguss aus den Blättern hilft bei entzündetem Zahnfleisch, man gurgelt 5-10 min mit dem Sud. Ein Umschlag aus den angequetschten Blättern ist hilfreich bei Insektenstichen. Auch bei Schürf- oder Schnittverletzungen hat sich ein Umschlag bewährt.

Hildegard von Bingen: Hier sind mir keine Anwendungen bekannt.

(Bach-) Blütenessenz: Die Essenz unterstützt eine Selbstreinigung auf der energetischen Ebene. Sie hilft, alte Verhaltensmuster aufzulösen und ermöglicht einen Neuanfang voller Zuversicht und Energie.

Verwendung in der Küche: Man verwendet die jungen Blätter, am Besten vor der Blüte. Sie schmecken lecker in jedem Frühlingssalat, im Quark, im Frischkäse oder einfach so aufs Brot.

Knoblauchraukenspieße

200g Schafskäse
15 Kirschtomaten
30 Knoblauchraukenblätter
30 Zahnstocher

Schafskäse in Würfel schneiden,
Tomaten halbieren,
Raukenblätter waschen, trocken tupfen und den Käse darin einwickeln.
Mit den Spießchen den Käse auf die Tomatenhälften stecken.