Pflanze des Monats April: Der Bärlauch

 

Baerlauch-allium-ursinum-2

 

Bärlauch verdankt seinen Namen der Tatsache, dass die Bären nach ihrem Winterschlaf unter Anderem Bärlauch fressen, um ihren Stoffwechsel, und vor allem ihre Darmtätigkeit in Gang zu bringen.
Bärlauch finden wir im Frühling in lichten, humusreichen Laubwäldern. Die Blätter riechen intensiv nach Knoblauch, trotzdem wird er oft mit dem giftigen Maiglöckchen, oder der ebenfalls giftigen Herbstzeitlosen verwechselt. Bärlauch steht unter Naturschutz und darf trotz stellenweise großer Bestände nicht gepflückt werden. Er lässt sich jedoch leicht an geeigneter Stelle im Garten anpflanzen.

Verwendung in der Heilkunde: Hier wird er vor allem wegen seiner blutdrucksenkenden Eigenschaften geschätzt. Er wirkt reinigend und antiseptisch und beugt altersbedingten Gefäßerkrankungen vor.

(Bach-) Blütenessenz: Es ist eine stark reinigende Essenz, sowohl auf körperlicher, als auch auf seelischer Ebene. Alter Ballast wird losgelassen und Platz für Neues geschaffen. Alte Probleme werden angegangen, und ähnlich wie bei Garlic (Knoblauch) ein Gefühl von Schutz geschaffen.

Verwendung in der Küche: Im Frühjahr, am besten vor der Blüte, erntet man die Blätter und verwendet sie roh oder gedünstet in Brotaufstrichen, im Salat, zum Würzen von Suppen, Saucen…..Getrocknet verlieren die Blätter ihr Aroma. Sie lassen sich jedoch gut portionsweise im Eiswürfelbehälter einfrieren. Im Herbst erntet man die Zwiebel. Entweder man legt sie ein, oder verwendet sie frisch wie Knoblauch.

Rezept:

Bärlauch-Käse Kartoffeln

300 g Bärlauchblätter
1 Kilo Kartoffeln
2 Becher Sauerrahm
200 g geriebener Käse, z.B. Bergkäse oder Gouda
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Kartoffeln kochen und pürieren, und mit Käse, Sauerrahm und Gewürzen verrühren, bis der Käse geschmolzen ist.
Bärlauch waschen, trocken tupfen (zu harte Stiele entfernen), sehr fein hacken und unter die Kartoffelmasse heben.